Nebenstellennummer (i-Telex)

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Einleitung

Da das i-Telex-System prinzipiell eine Nebenstellenanlage realisiert, besitzt jeder Anschluss eine eigene Rufnummer. Diese Rufnummer ist die Nebenstellennummer. Sie ist entweder ein- oder zweistellig und wird bei der Konfiguration jedes Moduls festgelegt.

Aber auch jede Leitungsschnittstelle muss eine Nummer erhalten, diese wird auch Amtsvorwahl genannt. Diese kann ebenfalls ein- oder zweistellig sein.

Ein externer Anrufer kann diese Nebenstellennummer jedoch nicht direkt wählen. Damit ein externer Anruf auf ein bestimmten internen Anschluss geleitet wird, muss ein entsprechender Eintrag im Teilnehmer-Verzeichnis angelegt werden und dort die Nebenstellennummer angegeben werden.

Übliche Nummern

Standardeinstellung ist folgende Nummernvergabe:

Nebenstellennummer Anschluss
0 Amtsleitung (meist die Ethernetkarte)
11 erster Anschluss der TW39-Doppelkarte
12 zweiter Anschluss der TW39-Doppelkarte
44 Serielle Schnittstelle der TW39-Seriell-Spezial-Karte
80-83 Messgerät
88 reserviert für Lokalbetrieb
91 ff. weitere Amtsleitungen (zusätzliche Ethernetkarten oder Modemkarte)

Technische Umsetzung

Die Nebenstellennummer wird umgesetzt in die Adresse des zugehörigen Mikrokontrollers am I²C-Bus entsprechend folgender Tabelle:

Nebenstellennummer I²C-Adresse (dezimal)
01 1
02 2
... ...
09 9
10 10
... ...
99 99
00 100
1 101
9 109
... ...
0 110

Hinweis: Das Adressbyte welches im I²C-Protokoll als erstes gesendet wird, enthält die genannte Adresse um ein Bit nach links geschoben (mit anderen Worten multipliziert mit 2) und ergänzt um das Lese-/Schreib-Bit.